2. Bundesliega 2016


30./31. Juli – 16.Runde. Warmluft, Wind und viel Wolken. Mit 252 Speed-Punkten auf Platz 7 und wieder auf Gesamtrang 13 vorgeflogen – Punktgleich mit Lichtenfels.

Die vorhergesagte PFD (Potentielle Flugdistanz) von > 500km für Samstag ist vielversprechend. Das wirkliche Wetter ist jedoch geprägt durch Warmluft, kräftigen Wind und viel Wolken, die teilweise sehr unzuverlässig sind.
Es gelingen fünf Wertungsflüge, die schnellsten (80-88 Speed-Punkte) erzielen Max, Bruno und Uwe. Walter und Ronald sind ebenfalls gut dabei. Durch sehr frühes Thermikende landen sie in Eichstätt bzw. Gammelsdorf.
Das Wetter ist interessant, wir verlieren aber immer wieder Zeit in zerissenen Bärten die wir in niedriger Höhe annehmen. Überentwicklung, große Wolkenabstände und enttäuschende Cumuli lassen uns nicht so richtig auf Speed kommen. Die Eichstätter fliegen auf die Schwäbische Alb und lassen es mit 324 Speed-Punkten krachen – souveräner Tagessieg. Neben dem Schwarzwald ist die Alb wieder mal die beste Rennstrecke.
Mit Gesamtplatz 13 und 111 Punkten haben wir nun ein dickes Polster von 38 Punkten zu Platz 24, da sollte nichts mehr anbrennen.


23./24. Juli – 15.Runde. Ein kleines Wetterfenster in Coburg ermöglicht zumindest einen Flug und einen Ehrenpunkt.

In der Gesamtwertung fallen wir leicht auf Platz 14 zurück. Gegen Mittag öffnet sich unverhofft ein kleines, aber feines Wetterfenster. Leider verpassen wir den Anfang ein wenig. Nur Ronald geht noch rechtzeitig an den Start und landet nach knapp 2,5 Stunden im Regen. Er kann ein einen guten 85er Schnitt erzielen – der Ehrenpunkt ist gesichert.


16./17. Juli – 14. Runde. Trotz drei Flügen nur ein Pünktchen. Wir halten Platz 13.

Hammerwetter im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb, bei uns nur mäßig.
Eigentlich Rückseite, aber Warmluft mit Ausbreitungen bremsen das Vergnügen. Walter und ich starten als einzige in Moosburg da die Husky erst nach Tobis Prüfungsflug nach Coburg ins Fliegerlager geht wo sie schon sehnsüchtig erwartet wird.
Walter und ich fliegen gemeinsam los, bis Langquaid in bester Thermik, runde 2-3m/s, das wars dann aber auch und Ausbreitungen und Warmluft machen uns das Leben schwer.
Walter gräbt sich in Oberhinkofen (Absaufloch bitte meiden!!) aus 300m wieder aus und landet nach gut 130km, 49 Speed-Punkte.
Ich fliege bis Ellwangen und zurück über Kelheim wieder nach Hause, schaffe aber nur einen 91 er Schnitt (82 Punkte), viel Zick Zack und „unnötige“ Kursabweichungen bremsen mich.
Ronald steuert von Coburg bei schwachen Bedingungen 43 Punkte bei, zusammen 176 Speed-Punkte und Platz 22.


9./10. Juli 13.Runde. Endlich mal besseres Wetter im Süden.

Wir schlagen zu! 304 Speed Punkte – Platz 3! In der Gesamtwertung rücken wir zwei Plätze vor auf Rang 13.
Der Samstag verspricht gute Thermik, Rückseite mit 20-30km/h Wind. Wir starten relativ spät gegen 12.30 Uhr, die Basis liegt schon bei über 1500m MSL, das Steigen zerrissen aber bis zu 2,5m/s und vereinzelt Wolkenaufreihungen. Ich starte als erster und warte auf Uwe, dummerweise vertausche ich die TEK und Pitot Düse mit der Folge, dass mein Vario unkompensiert ist, etwas nervig aber ich komme einigermaßen zurecht.
Bei Pfeffenhausen treffen wir uns und etwas zögerlich geht es unserem Plan folgend gegen den Wind nach Westen über Eichstätt, Treuchtlingen voran. Am Nordrand vom Nördlinger Ries wird es mäßig, nur noch 1/8 zerrissene CU. In einem schönen Bart gehen wir auf 2000 MSL und entscheiden solange wie möglich geradeaus zu fliegen und mit dem ersten Kreis zu wenden. Wir fliegen genau im Wind und finden schöne tragende Linien. So können wir ca. 50km kreislos fliegen und wenden in 1000m GND südlich Schwäbisch Hall. Der Rückenwind macht uns schnell und wir fliegen 160km nach Osten, gelegentlich ein paar Kreise, aber meist geradeaus. In Kelheim verdichten sich die Wolken und der Ausblick nach Osten ist mäßig. So wenden wir an der Basis und es geht wieder gegen den Wind nach Westen bis zum Brombachsee. Es läuft weiterhin sehr gut und wir setzen an zum letzten Rückenwindschenkel. Leider im Osten immer noch sehr dichte Bewölkung, aber wir wollen unsere Speed noch optimieren und wagen uns etwas weiter nach Osten vor. Bei Bad Abbach brechen wir die Wertung ab und versuchen erst im Norden an ein paar Wolkenresten hochzukommen, aber das Steigen ist zerrissen und schwach. Ich kämpfe 10 Minuten mit einem nervigen Vario über Kelheim bis ich in 500m GND aufgebe und den Motor ziehe, 5 Minuten später legt auch Uwe den Schalter um. 10km weiter natürlich wieder ein 2m Bart. Aber das Risiko hat uns noch 1-2 Speed-punkte mehr beschert. Mit Schnitten über 130 km/h und 118 bzw 115 Punkten erreichen wir Platz 1 und 3 in der OLC speed Tageswertung Deutschland. Ronald trägt als dritter Mann wertvolle Punkte zu unserem 3.Platz bei und Moosburg findet immerhin Erwähnung im OLC online Ligabericht:

Spannend geht es auch in Liga 2 zu, wo der führende HAC Boberg seinen Vorsprung langsam schwinden sieht. Den Rundensieg machten die Vereine im Süden unter sich aus: Hier ging der SFC Schwäbisch Hall vor dem FC Eichstätt und dem FC Moosburg ins Ziel, wobei anzumerken ist, dass Bruno Bayerköhler von Moosburg aus mit 117km/h den schnellsten Flug der Liga 2 schaffte und der FC Eichstätt wohl auch auf einen guten Teamflug wert legt. Aber mit dem Kampf um die Spitzenplätze haben sie (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch) nicht allzuviel zu tun.


2./3.Juli 12. Runde. Wieder schwierige Bedingungen im Süden.

Wir landen auf Platz 13. Es fehlt der dritte Mann. Insgesamt verlieren wir einen Rang auf Gesamtplatz 15.
Der Sonntag verspricht interessant zu werden. Die Toptask Prognose wird dann allerdings von 800km am Mittwoch täglich reduziert bis auf 120km am Wertungstag. Die Luftmasse ist gut, Rückseite, aber viele Ausbreitungen, Abschirmungen und Schauer.
Am Start Uwe, Bruno, Schneck im Duo mit Co Stefan. Wir tanken Wasser (das erste mal heuer) – ein schlechtes Omen?
Uwe und ich fliegen im Team erst nach Westen, der Duo ist mit dabei. Am Anfang noch etwas undefiniert aber ab Wolnzach werden die Steigwerte unter dunklen Wolken gut. Wir geben Gas aber 10km vor Schrobenhausen erste Regentropfen. Wir entscheiden in 1400m MSL noch eine dunkle Wolke im Westen anzufliegen, der Duo ist 200m tiefer dabei. Ein Fehler, wir hätten nach Osten schauen sollen, die Wolkenaufreihung ist komplett breit gelaufen und die Wolke im Westen empfängt uns mit Regen. Innerhalb von 5 Minuten hat sich da Bild komplett geändert. Wir sitzen in der Falle.  Ich halte mich in einem Nuller in 600m GND , der Duo landet glatt unter uns in einer schönen Wiese. Nach 10 Minuten keine Besserung in Sicht, Uwe und ich entscheiden über Flugplatz Hallertau den Motor zu ziehen. Wir fliegen zurück in den 15km Kreis und wagen einen neuen Versuch. Ab Gammelsdorf geht’s nach Osten. Das Wetter dort deutlich besser und wir fliegen problemlos bis Vilshofen mit einem guten Schnitt. Beim Rückflug macht uns die Abschirmung aus Westen wieder zu schaffen und der letzte Bart südlich KKW Niederaichbach reicht uns nicht gegen den Wind so müssen wir nochmal den Turbo zünden. Da wir nur unter 2 Stunden Segelzeit erreichen ist die die Ausbeute mit 59 bzw 58 Speed-Punkten bescheiden. Trotzdem reicht es mit 2 Flügen zu einem 13. Platz.